Leiden

Leiden ist eine Universitätsstadt in der Provinz Südholland, und es ist ein Matadorspiel mit Spinner. Nach Marek Penszko, Domino: gry.lamiglowki.pasjanse. Krajowa Agencja: Warszawa, 1981. 53 ff. ist es in der Studentenschaft sehr beliebt.

Am besten ist das Spiel zu zweit; es kann auch zu dritt oder zu viert gespielt werden, doch ist dann der Glücksfaktor sehr hoch.

Es gelten die allgemeinen Regeln des Matadorspiels.  Für Leiden gelten noch spezielle Regeln:

Beim Spiel zu zweit erhält jeder Spieler zu Beginn 6 Handsteine.

  • Beim ersten Spiel beginnt der Spieler, der in seinen Handsteinen den höchsten Pasch hat. Bei den weiteren Spielen beginnt immer der Spieler, der das vorangegangene Spiel verloren hat.
  • Als erster Stein muss ein Pasch vorgesetzt werden, aber nicht der Blankpasch [0-0].
  • An den vorgesetzten Pasch müssen zunächst vier Steine in Kreuzform nach den Regeln des Matadorspiels angelegt werden.
  • Wenn „das Kreuz voll ist“, sind alle vier Arme zum Weiterspielen frei.
  • Ein Spieler, der keinen Stein anlegen kann, muss so lange vom Talon Steine ziehen, bis er einen Stein anlegen kann. Die letzten zwei Steine des Talons dürfen nicht mehr gezogen werden und müssen verdeckt liegen bleiben. Kann er dann noch immer keinen Stein anlegen, muss der Spieler passen.
  • Ein Spieler, der an der Reihe ist und einen Stein anlegen kann, darf vorher so viele Steine ziehen, wie er möchte. Der erste Spieler darf sogar schon Steine ziehen, bevor er den Anfangspasch vorsetzt, wenn er sich davon einen Vorteil verspricht.
  • Gewinner eines Spiels ist der Spieler, der Domino macht, d. h. der alle seine Handsteine ablegen kann, oder der Spieler, der bei einem gesperrten Spiel weniger Augen auf der Hand hat als sein Gegner.
  • Macht ein Spieler Domino, dann bekommt er die Punkte des Gegners, die dieser noch in der Hand hat, als Pluspunkte gutgeschrieben. Bei einer gesperrten Partie bekommt der Gewinner die Punkte in seiner Hand und die Punkte des Gegners, die dieser in der Hand hat, als Pluspunkte gutgeschrieben. Bei einem Unentschieden werden die Steine neu gemischt, und es fängt derselbe Spieler an, der bei dem unentschiedenen Spiel angefangen hatte.
  • Die Partie wird von dem Spieler gewonnen, der als erster 100 Punkte erreicht oder überschreitet.